EU AI Act · Kostenloser Compliance-Check
Seit Februar 2025 gelten die ersten Pflichten, ab dem 2. August 2026 kommen die Kennzeichnungspflichten für KI-Inhalte dazu. Wer KI im Unternehmen einsetzt, ist als Betreiber erfasst – vom Chatbot bis zur Bewerbervorauswahl. Finde in 2 Minuten heraus, welche Risiko-Klasse für euch gilt und was jetzt zu tun ist.
Der AI Act ist die weltweit erste umfassende KI-Regulierung. Er reguliert nicht die Technik, sondern wie ihr KI einsetzt – abgestuft nach Risiko. Wichtig: Es geht nicht nur um KI-Hersteller. Auch wer fertige KI-Tools nutzt (Betreiber), hat Pflichten.
Der AI Act tritt in Stufen in Kraft – es gibt nicht ein Datum, sondern mehrere. Und fünf Tage vor dem großen Stichtag hat eine Änderungsverordnung den Zeitplan nochmal umgestellt. Deshalb standen in derselben Woche beide Schlagzeilen nebeneinander in der Presse.
Was sich geändert hat: Die Hochrisiko-Pflichten (KI, die über Menschen entscheidet) rutschen auf den 2. Dezember 2027, KI als Sicherheitsbauteil in regulierten Produkten auf August 2028 – laut Verordnungstext, weil technische Normen und nationale Aufsichtsstrukturen nicht fertig waren. Die KI-Kompetenz-Pflicht wurde von „sicherstellen" auf „fördern" abgeschwächt.
Was unverändert läuft: Die Verbote aus Februar 2025 und die Kennzeichnungspflichten ab dem 2. August 2026. Wer auf „ist doch verschoben" setzt, verwechselt die Stufen.
Kein Jura-Deutsch, sondern das, was ein Betrieb ohne Rechtsabteilung wissen muss.
Praktisch relevant für normale Betriebe ist vor allem das erste: Solche Recruiting-Tools werden aktiv verkauft und klingen nach objektiver Personalarbeit.
Wer KI einsetzt, muss dafür sorgen, dass die Leute verstehen, was die Tools können und wo die Grenzen sind. Gilt auch für Agenturen und Freelancer, die in eurem Auftrag arbeiten. Seit dem 27. Juli abgeschwächt von „sicherstellen" auf „fördern".
Nicht vorgeschrieben: Zertifikat, Mindeststundenzahl, Prüfung, KI-Beauftragter, externe Stelle.
Was zählt, ist eine Schulung, die ihr belegen könnt. Genau dafür gibt es unser Schulungsprogramm mit dokumentiertem Nachweis.
Nicht betroffen: ChatGPT und Copilot fürs Büro, Buchhaltungs-KI, Übersetzungstools, Terminplanung, Belegerkennung. Illustrationen, Grafiken, Icons. Produkttexte, Newsletter, Angebote, Stellenanzeigen, Social Posts über den eigenen Betrieb.
Personalauswahl, Kreditvergabe, Bildung, kritische Infrastruktur. Dann nötig: eine benannte Person, die das System beaufsichtigt, Systemüberwachung, Protokolle aufbewahren, Beschäftigte vorab informieren, Erklärung auf Verlangen der betroffenen Person. Für KI als Sicherheitsbauteil in regulierten Produkten (Medizintechnik, Maschinen): ab 2. August 2028.
Realistische Einordnung, die auch Anwaltskanzleien so schreiben: Weil der Gestaltungsspielraum groß ist und noch keine gängige Kennzeichnungspraxis existiert, ist mit hohen Strafen zunächst nicht zu rechnen.
Die Teamrunde, der Leitfaden und der dokumentierte Nachweis – genau das übernehmen wir mit den KI-Schulungen im Whitelabel-Format, auf Wunsch inklusive externem KI-Beauftragten.
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Hinweis: Dieser Check ist eine unverbindliche Ersteinschätzung und ersetzt keine Rechtsberatung.
Wir ordnen euren KI-Einsatz gemeinsam ein und zeigen die konkreten nächsten Schritte – ohne Beratersprech, ohne Pitch.